Guido Schommer, Mitglied der Geschäftsleitung reflecta

„Junge, initiative Menschen finden in den Jugendparlamenten viel Gestaltungsspielraum und Möglichkeiten, um direkt auf die Politik Einfluss zu nehmen. Wer dort Qualität liefert, wird Erfolg ernten.“

ehemals Jugendrat Wienach

Sara Fritz, Landrätin Basel-Landschaft

Im Jugendrat Baselland habe ich gelernt, wie ich meine politische Ideen in der Praxis umsetzen kann (Vernehmlassungen und Vorstösse schreiben etc). Ausserdem konnte ich während meiner Zeit als Präsidentin Führungserfahrung sammeln, machte erste Erfahrungen mit Medienarbeit und habe mir ein politisches Netzwerk aufgebaut - alles Dinge, die mir als Kantonsrätin auch heute noch zu Gute kommen.

ehemals Jugendrat BL

Lisa Mazzone, jüngste Nationalrätin 2015-19, Grüne Kanton Genf

Im Jugendparlament konnte ich erfahren, dass man nicht nur debattiert, sondern wirklich in der Politik mitentscheiden und etwas bewirken kann. So konnte ich schon sehr früh eine aktive politische Rolle einnehmen, was mich noch mehr motivierte, mich politisch zu engagieren. Das Jugendparlament war für mich eine optimale politische Schule, wo ich alle Kompetenzen erwerben konnte, die ich heute als Politikerin benötige.

ehemalige Jugendparlamentarierin Versoix

Pierre Maudet, Conseiller d'Etat chargé du département de la sécurité et de l'économie (DES)

Den Jugendlichen eine Stimme geben, ist für PolitikerInnen im Amt immer mit Risiken verbunden: Mit dem Risiko, dass die eigene Politik hinterfragt wird; dem Risiko, der Kritik ausgesetzt zu sein; dem Risiko, von innovativen und lebhaften Vorschlägen überflutet zu werden. Dieses Risiko bringt aber auch eine Chance mit sich: Die Chance, der kommenden Generation zu erlauben, sich an der Gestaltung ihres Lebensumfelds und an der Verwirklichung ihrer eigenen Visionen zu beteiligen, statt nur die Entscheidungen der älteren Generation hinnehmen zu müssen.

ehemals Jugendparlament Kanton Genf und Präsident DSJ

Moritz Leuenberger, Alt-Bundesrat SP

Einem Jugendparlament beizutreten ist wohl einen der direktesten Wege, mitten in das Herz der Politik zu gelangen.

ehemals Jugendparlament Basel-Stadt

Roger Blum, emeritierter Professor für Medienwissenschaft der Universität Bern

Jugendparlamente sind für die Demokratie von unschätzbarem Wert: Man lernt reden, verhandeln, zuhören, verlieren, Geduld üben, Kompromisse finden. Man baut Netzwerke auf. Sie sind Kaderschmieden der Politik.

ehemals Jugendparlament Baselland (1961 bis 1967)

Nicola Jorio

In Jugendparlamenten lernt man bereits in jungen Jahren sich für die Gesellschaft zu engagieren, andere politische Meinungen zu akzeptieren und Verantwortung bei der Umsetzung von Events sowie Projekte zu übernehmen.

ehemaliger Jugendparlamentarier Worb

Alexandra Molinaro, Projektleiterin easyvote

Nirgends konnte ich meine Ideen so schnell in die Realität umsetzten, mich bei aktuellen Fragen beteiligen und so viele wertvolle Kontakte knüpfen.

ehemals Jugendparlament Berner Oberland Ost und Co-Präsidentin DSJ

Andreas Tschöpe, Geschäftsleiter SAJV

Im Jugendparlament Zofingen habe ich gelernt, dass ich etwas erreichen kann wenn ich mich gemeinsam mit anderen motivierten Menschen engagiere. Auch musste ich feststellen, dass nicht alle auf uns gewartet haben und nicht auf uns eingehen wollten. Im Jupa aber haben wir einander zugehört und uns geschätzt: Denn jeder konnte etwas anderes sehr gut. So ist es im Beruf und im Leben. Und nur so bewegen wir etwas und leben in respektvoller Gemeinschaft.

ehemals Jugendparlament Zofingen

Sabina Stör, seit 2010 Gemeinderätin in Interlaken, von 2010 bis 2012 Vizepräsidentin der SP Kanton Bern

Was um mich herum geschieht, weshalb es passiert und wie man es verändern könnte, interessierte mich schon immer. Es war für mich daher klar, dass ich politisch aktiv werden wollte. Das Problem: Ich wollte auf keinen Fall in eine Partei. Als 1998, ich war 18, einige Jugendliche zusammen mit Politikern die Idee eines Jugendparlaments lancierten, dachte ich: „Endlich!“, stieg in die Projektgruppe ein und wurde 1999 erste Präsidentin des Jupa Amtsbezirk Interlaken. Es herrschte Gründerstimmung, der Zulauf an Mitgliedern war gross und alle wollten sich in Arbeitsgruppen und Projekten engagieren. Themen wie politische Bildung, Nachhaltigkeit oder Multikulturelle Gesellschaft beschäftigten uns. Wir durften zwei Vertreter/innen in das Interlakner Parlament schicken - ohne Stimmrecht zwar, aber für uns ein Zeichen, dass wir wahr- und ernstgenommen werden. Was wir nicht ahnten: Gut zehn Jahre später würden diverse ehemalige Jupaler/innen als gewählte Mitglieder im Parlament sitzen. Und im siebenköpfigen Interlakner Gemeinderat würden drei Mitglieder jünger als 32-jährig sein; alle mit Jupa-Erfahrung. Das Jugendparlament ermöglichte mir den politischen Einstieg. Ich konnte wertvolle Erfahrungen in der Projektarbeit und Zusammenarbeit mit unterschiedlichstenMenschen sammeln. Und ich fasste den Entschluss, mich beruflich anders auszurichten. Weg vom Journalismus, hin zur Jugendarbeit/Sozialarbeit. Die Zeit im Jupa selber war zwar endlich, die Wirkung aber hält an. Das Jupa hat mein Leben verändert.

ehemals Jugendparlament Amtsbezirk Interlaken

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