Eigenschaften von Jugendparlamenten

Geografie

Jugendparlamente können sowohl kommunal, regional wie kantonal organisiert sein.

Rechtliche Grundlage

Jugendparlamente sind öffentlich-rechtlich (politischen Institutionen angeschlossen) oder privatrechtlich (als Verein) organisiert.

Mitglieder

Jugendparlamente stehen in der Regel allen Jugendlichen offen. Der Beitritt in ein Jugendparlament kann beispielsweise durch Vorgaben in Bezug auf Alter, Wohnort und Anzahl Mitglieder begrenzt werden.

Beitritt

Je nach Jugendparlament können sich Jugendliche einfach anmelden, werden durch andere Jugendliche oder Behörden gewählt oder vertreten eine Interessensgruppe.

Ziel

In allen Jugendparlamenten setzen sich Jugendliche für Jugendliche ein. Dabei soll Sach- statt Parteipolitik betrieben werden.

Politische Ausrichtung

Ein Jugendparlament muss parteipolitisch unabhängig sein. Dies garantiert den Jugendlichen ein politisches und gesellschaftliches Engagement, ohne sich frühzeitig zum Programm und zu den Beschlüssen einer Partei bekennen zu müssen.

Tätigkeiten

Die Tätigkeiten der Jugendparlamente lassen sich in zwei Bereiche unterteilen: Politik und Projekte. Oft überschneiden sich die beiden Bereiche.

Organisation

Jugendparlamente werden durch einen Vorstand geleitet, der vom Plenum gewählt wird. Für die Projekte sind Arbeitsgruppen zuständig.

Politische Rechte

Um den Jugendparlamenten das politische Engagement zu erleichtern, brauchen sie politische Kompetenzen. Im Idealfall verfügt ein Jugendparlament über verbindliche Rechte und kann zum Beispiel Vorstösse einreichen, Stellungnahmen zu politischen Geschäften schreiben und die Jugend in Kommissionen vertreten.

Finanzierung

Trotz dem grossen freiwilligen Engagement von Jugendlichen benötigt ein Jugendparlament finanzielle Mittel. Mit wenigen finanziellen Mitteln kann ein Jugendparlament viel bewirken. Alle Jugendparlamente werden von der öffentlichen Hand (mit-)finanziert.

Jupa-Facts in Zahlen