Vorteile eines Jupas für Verwaltung und Politik

Die Politik und Verwaltung hat durch ein Jugendparlament einen direkten Ansprechpartner in jugendpolitischen Fragen. Sie erhalten über einen strukturierten und einfachen Kanal Informationen über die Anliegen der Jugend. Jugendparlamente sind eine effiziente Möglichkeit, um die politische Mitwirkung Jugendlicher zu fördern und können so teure Expertengremien im Bereich Jugendpolitik ersetzen oder wenigstens ergänzen. Ebenfalls wird die Legitimität jugendpolitischer Aktivitäten durch die Behörden erhöht, wenn das Jugendparlament in entsprechende Prozesse integriert wurde. 

Jugendliche lernen durch die Arbeit in einem Jugendparlament, was es bedeutet, sich freiwillig politisch einzusetzen – sie lernen somit das Schweizer Milizsystem, die demokratischen Prozesse und das politische System in der Praxis kennen. Jugendparlamente sind eine bewährte Form der milizpolitischen Nachwuchsförderung. Zahlreiche PolitikerInnen haben ihre ersten Erfahrungen in Jugendparlamenten sammeln können. Ein Jugendparlament ermöglicht somit lebendige, echte und nachhaltige politische Partizipation der Jugendlichen. Auch die Entwicklung der Jugendlichen generell zu verantwortungsbewussten und aktiven StaatsbürgerInnen wird durch ein Jugendparlament gefördert. 

In den Jugendparlamenten lernen die Jugendlichen, wie sie sich eine politische Meinung bilden und diese vertreten können. Im Gegensatz zu den Jungparteien gehen die Jugendparlamente aber noch einen Schritt weiter im politischen Prozess. In den Jugendparlamenten wird nebst der Meinungsäusserung auch aktiv über die Meinungs- oder Parteigrenzen hinweg ein konstruktiver Kompromiss gesucht. Die Jugendlichen kommen somit früh mit einem entscheidenden Element unseres Konkordanz-Systems in Berührung. 

Planen Behörden politische Veranstaltungen oder spezifische Anlässe für die Jugend ihrer Gemeinde oder ihres Kantons, kann eine Zusammenarbeit mit einem Jugendparlament sinnvoll sein. Das Jugendparlament kann seine Kontakte und Nähe zur Jugend einbringen und entscheidende Inputs zu Kommunikation oder inhaltlicher Gestaltung eines Anlasses – auch aufgrund eigener Erfahrungen mit Jugendsessionen oder Ähnlichem – liefern.

  • Jährliche/halbjährliche Koordinationssitzungen/Infoanlässe
  • Einsitz in Kommissionen oder Arbeitsgruppen
  • Regelmässige Information über aktuelle Projekte
  • Stellungnahmen bei Vernehmlassungen
  • Fragestunden 

 

  • Lancierung von Petitionen (z.B. für stärkere Nachtbusverbindungen)
  • Durchführung von Infoanlässen für Jugendliche (z.B. zur Stuererklärung)
  • Rechtsberatung für Jugendliche
  • Mitgestaltung des öffentlichen Raumes: Bänkliplatz, Recybiel, Urban Gardening, Spraywände, Skateparks
  • Durchführung von politischen Anlässen wie Podiumsdiskussionen oder Jugendsessionen
  • Wahlunterstützung junger Kandidaten (z.B. überparteilicher Flyer junger PolitikerInnen)
  • Lancierung von diversen Petitionen, Motionen und weitern Vorstössen
  • Durchführung von politischen Anlässen wie Podiumsdiskussionen oder Jugendsessionen
  • Beratung im Gesetzesprozess
  • Kreierung innovativer politischer Veranstaltungen (z.B. Speed Debating, Beer and Vote, Junge aufs Podium!)

 

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